Kandidatenvorstellung Kirchenwahl 2020

 Am Sonntag Invocavit, dem 1. März 2020 wird das Presbyterium unserer Kirchengemeinde neu gewählt. Für die zu besetzenden 10 Stellen kandidieren 11 Personen, die sich in der rechten Spalte vorstellen.

Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Stimmen abgegeben!

  1. Wahlberechtigt sind alle Gemeindeglieder, die mindestens 14 Jahre alt sind.
  1. Gewählt werden kann am Sonntag, 01. März 2020 von 11.15 Uhr bis 17.00 Uhr im Gemeindesaal der Ev.-luth. Neustädter Marienkirchengemeinde (Papenmarkt 10a).
  1. Auch Briefwahl ist möglich. Die Unterlagen können mit einem Formular beantragt werden, das auf unserer Homepage und als Auslage in der Kirche zu finden ist.

Kommen Sie zur Wahl und nehmen Sie Ihr Stimmrecht wahr!

 

 

Bericht aus dem Presbyterium

Der Tisch ist für SIE gedeckt. Vesperkirche Bielefeld

Während ich diesen Artikel schreibe, laufen die Vorbereitungen für die Vesperkirche auf Hochtouren: Was gilt es nicht alles zu bedenken: Container für die Kirchenbänke bestellen, die Toilettenwagen auf die Terrasse des Gemeindehauses, das Spülmobil am Südeingang, das Essen von einem Altenheim, die Koordinierung der vielen Freiwilligen, die begrüßen, als Seelsorger*innen bereit stehen, die Gäste zu den Tischen geleiten, das Essen zum Tisch bringen, spülen, Kaffee ausschenken, die das Kulturprogramm und die besonderen Abend-Gottesdienste an den Tischen vorbereiten – alles, damit SIE merken: „Der Tisch ist für mich gedeckt!“ Nun hoffen wir auf guten Zulauf und gute Gespräche, kurz auf Segen für dieses Projekt, an dem wir nun seit zwei Jahren in den verschiedenen Teilprojektgruppen gearbeitet haben. Und wenn SIE noch nicht da gewesen sind: Kommen Sie vorbei. Lassen Sie sich auf Gespräche ein. Lernen Sie neue Menschen kennen. Nehmen Sie Anteil aneinander. Das wird uns gut tun. Über eines freuen wir uns jetzt schon: Mehrere hundert Freiwillige haben sich für die Vesperkirche gemeldet. Sie wollen die Begegnung der Verschiedenen fördern und das gesellschaftliche Gespräch in Gang bringen. Vielen herzlichen Dank!

Für alle, die keinen Flyer zur Hand haben und die Banner rund um die Kirche noch nicht gesehen haben: Die Vesperkirche beginnt am 02.02. um 10 Uhr mit einem Gottesdienst. Superintendent Christian Bald wird die Eröffnung vornehmen. Ab dem 03.02. bis zum 23.02. 2020 wird es in unserer Neustädter Marienkirche jeden Tag von 11.30 bis 14.00 Uhr etwas zu essen geben. Sie können wählen zwischen einem fleischhaltigen und einem vegetarischen Gericht. Wer nach dem Essen noch etwas bleiben möchte, bekommt in der Marien-Kapelle Kaffee. Dort liegen auch Spiele und Zeitungen aus.

Bitte haben Sie Verständnis, dass während der Vesperkirchenzeit die Kirche nur zwischen 11.30 Uhr und 14.30 Uhr geöffnet ist.

 

Kirchenwahlen am 1. März

Kurz nach der Vesperkirche werden wir die Kirchenwahlen abhalten. Sie finden am 1. März statt. Nach dem Gottesdienst wird das Wahllokal im Gemeindehaus, Papenmarkt 10, geöffnet. Es schließt um 17 Uhr. Sie können Briefwahlunterlagen im Gemeindebüro anfordern. Wahlberechtigt ist, wer Mitglied der Neustädter-Marienkirchengemeinde ist und mindestens 14 Jahre alt ist. Gewählt werden können Menschen, die ebenfalls zu unserer Kirchengemeinde gehören und 18 Jahre alt sind. Bitte informieren Sie sich gut über die 11 Kandidatinnen und Kandidaten, die für die 10 Plätze im Presbyterium zur Wahl stehen: Die Presbyter*innen haben eine hohe Verantwortung für die Zukunft der Gemeinde!
Am 29. März werden die Gewählten in einem feierlichen Gottesdienst in ihr Amt eingeführt. Bitte kommen Sie auch!

Passionsandachten

Nachdem wir im letzten Jahr die Passionsandachten „außerhäusig“ begangen haben und Plätze in der Stadt aufgesucht haben, die wir mit der Passion Jesu verknüpft haben, wollen wir sie dieses Mal wieder in Neustadt-Marien, d.h. in der Marien-Kapelle feiern. Dank der Vesperkirche ist die Kapelle wieder aufgeräumt und kann benutzt werden. Wir werden schlichte, ½ stündige Andachten feiern, die uns helfen, die Passionszeit als eine besondere Zeit zu begehen. Die Passionsandachten finden jeden Mittwoch um 18 Uhr statt. Der Eingang zur Kapelle ist links neben dem Nordeingang. 

Bielefelder Nachtansichten: Wunderbar!

Am 25. April finden die diesjährigen Bielefelder Nachtansichten statt. Wir in Neustadt-Marien sind wieder dabei – dieses Mal in Kooperation mit der luca-Jugendkirche. Wir haben den Abend unter das Motto „Wunderbar“ gestellt. Es wird Turmführungen mit Musik und Geschichten geben, Videos und „gute Nachrichten vom Blauen Planeten“, Sie können wunderbarer Musik lauschen und Brot und Saft mit Fremden teilen. Lassen Sie sich von dem  überraschen, was wir in der Kirche für Sie an Wunderbarem bereithalten und besuchen Sie auf jeden Fall anschließend unsere „Wunder-Bar“ im Gemeindehaus (Getränke und Snacks vom feinsten!).

 

Abschiede und Wechsel

Pfarrerin Nora Göbel wird zum 01.03.2020 in die Bonhoeffer-Kirchengemeinde Bielefeld wechseln. Sie war uns für ihren sogenannten Entsendungsdienst zugewiesen worden, eine Art Probezeit nach der Ausbildung. Nun ist sie in ihre erste eigene Pfarrstelle gewählt worden – und geht. Wir gratulieren ihr zu ihrer Wahl und danken ihr herzlich für ihren Dienst bei uns, den sie schwerpunktmäßig im Bereich der Gottesdienste und der Jugendarbeit (Konfirmanden-Unterricht und luca-Jugendkirche) geleistet hat. Auch diesen Gemeindebrief und die homepage (im letzten Jahr) hat sie verantwortet. Am 12. Januar haben wir sie bereits offiziell verabschiedet, sie wird aber noch bis zum 29.02. 2020 in Neustadt-Marien Dienst tun und Pfarrerin Dr. Christel Weber während der Vesperkirchenzeit in Gemeindedingen vertreten.

An Nora Göbels Stelle begrüßen wir herzlich Pfarrer Daniel Wiegmann. Er ist ebenfalls Pfarrer i Entsendungsdienst und arbeitet mit 50% in der Kirchengemeinde Milse. Bei uns wird er mit 40% seiner Dienstzeit sein. Er stellt sich in diesem Gemeindebrief vor. Willkommen!

Nach zweieinhalb Jahren verabschieden wir auch unsere Vikarin, Dr. Heike Stöcklein. Nach ihrer universitären Ausbildung und ihrer Promotion hat sie in Neustadt-Marien die praktische Phase ihrer Ausbildung absolviert und alles gemacht, was eine „normale“ Pfarrerin auch tun muss. Sie hat das mit einer großen Lust am Lernen und mit wachsender Souveränität und Freude getan. Nun wird Vikarin Dr. Stöcklein ins Rheinland wechseln. Sie wird eine Super-Gemeindepfarrerin werden, ganz sicher! Wir werden sie am 22. März verabschieden. Herzliche Einladung dazu!

Pfarrerin Nora Göbel, Vikarin Dr. Stöcklein und Pfarrer Daniel Wiegmann wünschen wir von Herzen Gottes Segen für ihre zukünftigen Aufgaben.   

Uns, das heißt alle Getauften, ermuntere ich, sich in der Gemeinde einzubringen und sie mitgestalten. Wir reden hier nicht nur, wir tun!

Ich grüße Sie alle herzlich!

Ihre Christel Weber

Inga Eisenblätter, 48 Jahre, selbstständige (Musik-)Pädagogin

In der Gemeinde bin ich schon länger ehrenamtlich aktiv im Mariencafé-Team und beim Verteilen der Gemeindebriefe. Im Bielefelder Vokalensemble singe ich seit 10 Jahren mit und habe auch immer mal wieder die Marienkantorei stimmlich unterstützt. Die Kirchenmusik ist mir wichtig, aber im Presbyterium möchte ich mich auch für ein lebendiges Miteinander und einen regen Austausch unter den verschiedenen Generationen in der Gemeinde einsetzen. Der Erhalt des Kirchengebäudes mit seiner langen und bewegten Geschichte als Gottesdienstraum und Ort für kulturelle und andere Begegnungen liegt mir auch sehr am Herzen. Es gibt so vielfältige Aufgaben in der Neustädter Mariengemeinde in denen ich mich aktiv einbringen möchte, um gute soziale Impulse in der Innenstadt von Bielefeld zu setzen.

Dr. Birte Giesler, 51 Jahre, Literatur- und Kulturwissenschaftlerin an der Fachhochschule Bielefeld

Ich habe mich in die Neustädter Mariengemeinde umpfarren lassen, weil mich das Gemeindeleben hier vor Ort und in der sichtbaren Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden sehr anspricht. Ich komme ursprünglich aus Baden-Württemberg und habe, bevor ich aus beruflichen Gründen nach Bielefeld zog, siebeneinhalb Jahre in Sydney in Australien gelebt und an der Universität gearbeitet. Dort bin ich zu der Überzeugung bekommen, dass der interreligiöse ethische Dialog eine der großen zukünftigen Herausforderungen in der globalisierten Welt sein wird. Im Falle meiner Wahl möchte ich mich deshalb besonders in gemeinsame Aktivitäten mit den umliegenden Gemeinden, auch in ökumenischen und religionsübergreifenden Zusammenhängen, einbringen.

Ulrich Grothaus, 54 Jahre, Hauptschullehrer

Bewahrung – Entwicklung – Veränderung

Unter diese drei Aspekte möchte ich meine Arbeit in der neuen Legislaturperiode des Presbyteriums stellen. Wie auch in den vergangenen Legislaturperioden sollen die Schwerpunkte meines Engagements in den Bereichen Kindertagesstätten, Unterstützung des Kirchbaukirchmeisters und Kirchenmusik stehen.
Insbesondere unsere beiden Kindertagesstätten Paul-Gerhardt und Neustadt liegen mir persönlich sehr am Herzen. Als langjährige Einrichtungen unserer Gemeinde stellen sie eine über hundertjährige Kontinuität im Gemeindeleben dar. Gleichzeitig sind sie wohl die Gemeindeteile, die den größten Umwälzungen und Veränderungen unterworfen sind. Vom Krabbelalter bis zum Schulkind bekommen kleine Menschen aus unserer Gemeinde, aus unseren Stadtteilen und darüber hinaus die Gelegenheit, sich im Spiel und in der Gemeinschaft zu entwickeln und mit der frohen Botschaft groß zu werden. Die Unterstützung und Seelsorge für die dort arbeitenden Menschen und die Mitarbeit im AK Personal würde ich deshalb gerne fortführen und intensivieren.

Im Bereich Kirchbau/Gebäude/Technik möchte ich - wie bisher - dem Baukirchmeister, den Pfarrerinnen, dem Küsterdienst und KMD R. Seiler mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Als aktives Mitglied des Bläserkreises Neustadt möchte ich weiterhin die Posaunenchorarbeit in unserer Gemeinde unterstützen.

 

 

Martin Homann, 65 Jahre, Lehrer

Im Sommer 2020 wechsele ich nach 40 Dienstjahren als Lehrer und Schulleiter in den Ruhestand. Nun stellt sich die Frage, ob Erfahrungen aus dieser recht langen Dienstzeit für Ihre Gemeinde von Nutzen sein können?

Gerade mein Arbeitsfeld im Stadtteil Baumheide hat mir die Bedeutung des guten Zuhörens aufgezeigt. So stand meine Tür stets offen für die großen Sorgen der kleinen Kinder in der Schule und in ihren Familien. Auch für die Eltern mit ihren häuslichen, oft auch finanziellen Problemen, hatte ich stets ein offenes Ohr. Nur so ließen sich positive Veränderungen herbeiführen.

Verhandlungen mit der Stadt Bielefeld für verbesserte Arbeitsbedingungen lehrten mich Ausdauer und Geduld.

Meine Frau stärkte mir stets den Rücken und half mir meine Entscheidungen zu durchdenken. Dass ich auch im Bereich der neuen Medien auf dem Laufenden bleibe, dafür sorgen meine beiden Töchter, die sich noch im Studium befinden.

Ob sich meine Erfahrungen aus dem Berufsleben und die Erfahrungen, die ich während meiner Arbeit als Presbyter dieser Kirchengemeinde sammeln konnte, sich zukünftig in einem praktischen Arbeitsbereich dieser Gemeinde widerspiegeln, darüber müssen die Gemeinde und das gewählte Presbyterium befinden.

 

 

Markus Köhler, 52 Jahre, verheiratet und beruflich als Lehrer für die Fächer Evangelische Religionslehre und Latein am Niklas-Luhmann-Gymnasium in Oerlinghausen tätig

Meine Arbeit im Presbyterium, in dem ich seit acht Jahren mitwirke, möchte ich auch in den kommenden vier Jahren gern fortsetzen.

In einer Zeit, in der in ganz Deutschland die Bindungen der Menschen an Religion und Kirche kontinuierlich abnehmen, finde ich es eine spannende Herausforderung gemeinsam zu überlegen, wie vor diesem Hintergrund lebendige Gemeinde und Gemeinschaft bei uns in Neustadt-Marien neu gedacht und gestaltet werden kann: Was zeichnet uns als Gemeinde in besonderer Weise aus, welche unserer Traditionen sind für uns unverändert wertvoll und bewahrenswert? Wo müssen und können wir aber auch neue Schritte gehen und wie könnten diese aussehen? Mit der Vesperkirche im Februar 2020 werden wir einen solchen Schritt tun. Ich bin gespannt!

Mit meiner Mitarbeit im Presbyterium möchte ich unsere Gemeinde auf ihren alten Wegen gern begleiten und neue Wege mitgestalten.

 

Stephanie Mense, 53 Jahre, drei erwachsene Kinder, Arbeit im öffentlichen Dienst

Presbyterin bin ich seit 2002, zunächst in der ehemaligen Paul-Gerhardt-Gemeinde, seit der Fusion bin ich Mitglied im Bevollmächtigten-ausschuss und Presbyterium der Neustädter Marien-Gemeinde. Neben meiner Funktion als Finanzkirchmeisterin bin ich Teil des Konfi-Teams. Übergemeindlich sitze ich als Mitglied in der Kreissynode und im kreiskirchlichen Leitungsausschuss für Tageseinrichtungen für Kinder.

In einer Zeit abnehmender Kirchenmitgliederzahlen und angespannter Finanzen möchte ich auch künftig mit meinen Kompetenzen daran mitwirken, die Zukunft unserer Gemeinde zu gestalten und für neue Projekte – wie z.B. die Vesperkirche – offen zu sein.

 

Hans-Dieter Möller, 69 Jahre, Informationstechniker-Meister, jetzt Rentner, verheiratet, 2 Kinder und 2 Enkel je von einer Sorte

Meine Ziele: Transparenz zwischen allen Gemeindegliedern und dem Presbyterium. Umsetzung und Mitarbeit von christlich-sozialen Aufgaben. Mitgestaltung der Zukunft.

Hierzu Schwerpunkte: Sichtbarmachung von Turmkreuz und Glocken der Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde. Öffnung des Westeingangs. Wiederherstellung eines Kirchen- und Gottesdienstraumes durch Rückstellung der Kirchbänke und des Mittelganges. 

 

Martin Gerhard Müller, 48 Jahre, Architekt

An verschiedenen Stellen konnte ich mich bereits ins Gemeindeleben einbringen. Als Mitglied des Bauabschusses habe ich die Sanierung des Gemeindehauses am Papenmarkt begleitet. Die Pflege und der Unterhalt der Gebäude unserer an Denkmälern reichen Gemeinde wird für uns auch in Zukunft eine große Herausforderung sein. Dieser Aufgabe möchte ich mich widmen.

Die äußere und die innere Schönheit unserer Gottesdienste hat mich zu jeder Zeit bewegt. Um diesem geistlichen Ort weiterhin Strahlkraft zu verschaffen, bedarf es vieler Herzen und Hände. Hierzu möchte ich gerne beitragen.

Kerstin Taschka, 47 Jahre

Ich lebe mit meinem Mann Markus und meinen drei Kindern Bastian, Jonas und Laurenz Nähe Ostpark. Da ich es schon seit meiner Kindheit kenne, in einer Gemeinde aktiv mitzuarbeiten, bin ich seit vielen Jahren im Mini-Maxi-Gottesdienstteam mit dabei und freue mich sehr daran mit den Kleinen der Gemeinde zu arbeiten. Seit der vergangenen Wahl habe ich mich auch bemüht einen guten Kontakt zur Paul-Gerhardt Kita aufrechtzuerhalten, da dieses eine wichtige Verbindung der Familien zur Gemeinde ist. Gemeindeleben hat für mich viele Seiten und es ist immer wieder spannend und schön zu entdecken, mit wie vielen tollen Menschen man ins Gespräch kommt. Themen der Gemeinde nehme ich bei meiner Arbeit an der Pflegeschule des EVKB mit den Auszubildenden auf: welche Werte unser Handeln beeinflussen und wie wir etwas bewegen können, wie beispielsweise mit der Vesperkirche. Dies führt nicht nur zu spannenden Diskussionen, sondern regt auch zum Engagieren an.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich mich wieder für eine Gemeinde einsetzen dürfte, in der der christliche Glaube aktiv gelebt wird und in der Familien und junge Menschen willkommen sind.

Jan Hendrik Unger, 39 Jahre, Jurist und Betriebwirt

Ich wohne mit meiner Frau Barbara seit 2011 in Bielefeld. Unsere drei Kinder Clemens (4 Jahre alt), Hannah (6) und Lucius (8) wurden in der Neustädter Marienkirche getauft. Wir durften seitdem am Gemeindeleben, vor allem an den Mini-Maxi-Gottesdiensten, teilnehmen und Hannah ist engagiertes Mitglied der Kinderkantorei. Vor einem Jahr wurde ich als Nachrücker ins Presbyterium berufen.

Ich bin gerne bereit, auch weiterhin Verantwortung für unsere Gemeinde zu übernehmen. Hierbei kann ich einerseits meine Qualifikationen als Jurist und Betriebswirt und meine beruflichen Erfahrungen als kaufmännische Direktor mehrerer Einrichtungen der Psychiatrie und Wiedereingliederungshilfe, andererseits meine Perspektive als „jüngerer“ Familienvater mit einbringen.

Als Innenstadtgemeinde mit einem einzigartigen Kirchengebäude, das Ort von lebendiger Kirchenmusik und lutherischen Gottesdiensten ist, trifft die Neustädter Gemeinde die Herausforderung, ihre Stärken zu bewahren und die Chancen der Zukunft zu gestalten.

 

Hans-Joachim Weithöner, 64 Jahre, verheiratet, Ruheständler, in der Gemeinde von klein auf verwurzelt

Seit 2004 mit einer Unterbrechung Mitglied im Presbyterium. Meine Aufgabengebiete sind neben den Presbyteriums-sitzungen z.Zt.:
Synodaler bei den jährlichen Kreissynoden, Mitwirkung im Kuratorium des Stadtkantorates (Kirchenmusik) sowie Diakoniepresbyter.

Eine Herausforderung für die kommenden vier Jahre wird es sein, Veränderungen der Gemeindeglieder bzw. Kirchenaustritte entgegen zu wirken, d.h. die Mitgliederbindung auf der Tagesordnung zu haben.