Inga Eisenblätter, 48 Jahre, selbstständige (Musik-)Pädagogin

In der Gemeinde bin ich schon länger ehrenamtlich aktiv im Mariencafé-Team und beim Verteilen der Gemeindebriefe. Im Bielefelder Vokalensemble singe ich seit 10 Jahren mit und habe auch immer mal wieder die Marienkantorei stimmlich unterstützt. Die Kirchenmusik ist mir wichtig, aber im Presbyterium möchte ich mich auch für ein lebendiges Miteinander und einen regen Austausch unter den verschiedenen Generationen in der Gemeinde einsetzen. Der Erhalt des Kirchengebäudes mit seiner langen und bewegten Geschichte als Gottesdienstraum und Ort für kulturelle und andere Begegnungen liegt mir auch sehr am Herzen. Es gibt so vielfältige Aufgaben in der Neustädter Mariengemeinde in denen ich mich aktiv einbringen möchte, um gute soziale Impulse in der Innenstadt von Bielefeld zu setzen.

Dr. Birte Giesler, 51 Jahre, Literatur- und Kulturwissenschaftlerin an der Fachhochschule Bielefeld

Ich habe mich in die Neustädter Mariengemeinde umpfarren lassen, weil mich das Gemeindeleben hier vor Ort und in der sichtbaren Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden sehr anspricht. Ich komme ursprünglich aus Baden-Württemberg und habe, bevor ich aus beruflichen Gründen nach Bielefeld zog, siebeneinhalb Jahre in Sydney in Australien gelebt und an der Universität gearbeitet. Dort bin ich zu der Überzeugung bekommen, dass der interreligiöse ethische Dialog eine der großen zukünftigen Herausforderungen in der globalisierten Welt sein wird. Im Falle meiner Wahl möchte ich mich deshalb besonders in gemeinsame Aktivitäten mit den umliegenden Gemeinden, auch in ökumenischen und religionsübergreifenden Zusammenhängen, einbringen.

Ulrich Grothaus, 54 Jahre, Hauptschullehrer

Bewahrung – Entwicklung – Veränderung

Unter diese drei Aspekte möchte ich meine Arbeit in der neuen Legislaturperiode des Presbyteriums stellen. Wie auch in den vergangenen Legislaturperioden sollen die Schwerpunkte meines Engagements in den Bereichen Kindertagesstätten, Unterstützung des Kirchbaukirchmeisters und Kirchenmusik stehen.
Insbesondere unsere beiden Kindertagesstätten Paul-Gerhardt und Neustadt liegen mir persönlich sehr am Herzen. Als langjährige Einrichtungen unserer Gemeinde stellen sie eine über hundertjährige Kontinuität im Gemeindeleben dar. Gleichzeitig sind sie wohl die Gemeindeteile, die den größten Umwälzungen und Veränderungen unterworfen sind. Vom Krabbelalter bis zum Schulkind bekommen kleine Menschen aus unserer Gemeinde, aus unseren Stadtteilen und darüber hinaus die Gelegenheit, sich im Spiel und in der Gemeinschaft zu entwickeln und mit der frohen Botschaft groß zu werden. Die Unterstützung und Seelsorge für die dort arbeitenden Menschen und die Mitarbeit im AK Personal würde ich deshalb gerne fortführen und intensivieren.

Im Bereich Kirchbau/Gebäude/Technik möchte ich - wie bisher - dem Baukirchmeister, den Pfarrerinnen, dem Küsterdienst und KMD R. Seiler mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Als aktives Mitglied des Bläserkreises Neustadt möchte ich weiterhin die Posaunenchorarbeit in unserer Gemeinde unterstützen.

 

 

Martin Homann, 65 Jahre, Lehrer

Im Sommer 2020 wechsele ich nach 40 Dienstjahren als Lehrer und Schulleiter in den Ruhestand. Nun stellt sich die Frage, ob Erfahrungen aus dieser recht langen Dienstzeit für Ihre Gemeinde von Nutzen sein können?

Gerade mein Arbeitsfeld im Stadtteil Baumheide hat mir die Bedeutung des guten Zuhörens aufgezeigt. So stand meine Tür stets offen für die großen Sorgen der kleinen Kinder in der Schule und in ihren Familien. Auch für die Eltern mit ihren häuslichen, oft auch finanziellen Problemen, hatte ich stets ein offenes Ohr. Nur so ließen sich positive Veränderungen herbeiführen.

Verhandlungen mit der Stadt Bielefeld für verbesserte Arbeitsbedingungen lehrten mich Ausdauer und Geduld.

Meine Frau stärkte mir stets den Rücken und half mir meine Entscheidungen zu durchdenken. Dass ich auch im Bereich der neuen Medien auf dem Laufenden bleibe, dafür sorgen meine beiden Töchter, die sich noch im Studium befinden.

Ob sich meine Erfahrungen aus dem Berufsleben und die Erfahrungen, die ich während meiner Arbeit als Presbyter dieser Kirchengemeinde sammeln konnte, sich zukünftig in einem praktischen Arbeitsbereich dieser Gemeinde widerspiegeln, darüber müssen die Gemeinde und das gewählte Presbyterium befinden.

 

 

Markus Köhler, 52 Jahre, verheiratet und beruflich als Lehrer für die Fächer Evangelische Religionslehre und Latein am Niklas-Luhmann-Gymnasium in Oerlinghausen tätig

Meine Arbeit im Presbyterium, in dem ich seit acht Jahren mitwirke, möchte ich auch in den kommenden vier Jahren gern fortsetzen.

In einer Zeit, in der in ganz Deutschland die Bindungen der Menschen an Religion und Kirche kontinuierlich abnehmen, finde ich es eine spannende Herausforderung gemeinsam zu überlegen, wie vor diesem Hintergrund lebendige Gemeinde und Gemeinschaft bei uns in Neustadt-Marien neu gedacht und gestaltet werden kann: Was zeichnet uns als Gemeinde in besonderer Weise aus, welche unserer Traditionen sind für uns unverändert wertvoll und bewahrenswert? Wo müssen und können wir aber auch neue Schritte gehen und wie könnten diese aussehen? Mit der Vesperkirche im Februar 2020 werden wir einen solchen Schritt tun. Ich bin gespannt!

Mit meiner Mitarbeit im Presbyterium möchte ich unsere Gemeinde auf ihren alten Wegen gern begleiten und neue Wege mitgestalten.

 

Stephanie Mense, 53 Jahre, drei erwachsene Kinder, Arbeit im öffentlichen Dienst

Presbyterin bin ich seit 2002, zunächst in der ehemaligen Paul-Gerhardt-Gemeinde, seit der Fusion bin ich Mitglied im Bevollmächtigten-ausschuss und Presbyterium der Neustädter Marien-Gemeinde. Neben meiner Funktion als Finanzkirchmeisterin bin ich Teil des Konfi-Teams. Übergemeindlich sitze ich als Mitglied in der Kreissynode und im kreiskirchlichen Leitungsausschuss für Tageseinrichtungen für Kinder.

In einer Zeit abnehmender Kirchenmitgliederzahlen und angespannter Finanzen möchte ich auch künftig mit meinen Kompetenzen daran mitwirken, die Zukunft unserer Gemeinde zu gestalten und für neue Projekte – wie z.B. die Vesperkirche – offen zu sein.

 

Martin Gerhard Müller, 48 Jahre, Architekt

An verschiedenen Stellen konnte ich mich bereits ins Gemeindeleben einbringen. Als Mitglied des Bauabschusses habe ich die Sanierung des Gemeindehauses am Papenmarkt begleitet. Die Pflege und der Unterhalt der Gebäude unserer an Denkmälern reichen Gemeinde wird für uns auch in Zukunft eine große Herausforderung sein. Dieser Aufgabe möchte ich mich widmen.

Die äußere und die innere Schönheit unserer Gottesdienste hat mich zu jeder Zeit bewegt. Um diesem geistlichen Ort weiterhin Strahlkraft zu verschaffen, bedarf es vieler Herzen und Hände. Hierzu möchte ich gerne beitragen.

Kerstin Taschka, 47 Jahre

Ich lebe mit meinem Mann Markus und meinen drei Kindern Bastian, Jonas und Laurenz Nähe Ostpark. Da ich es schon seit meiner Kindheit kenne, in einer Gemeinde aktiv mitzuarbeiten, bin ich seit vielen Jahren im Mini-Maxi-Gottesdienstteam mit dabei und freue mich sehr daran mit den Kleinen der Gemeinde zu arbeiten. Seit der vergangenen Wahl habe ich mich auch bemüht einen guten Kontakt zur Paul-Gerhardt Kita aufrechtzuerhalten, da dieses eine wichtige Verbindung der Familien zur Gemeinde ist. Gemeindeleben hat für mich viele Seiten und es ist immer wieder spannend und schön zu entdecken, mit wie vielen tollen Menschen man ins Gespräch kommt. Themen der Gemeinde nehme ich bei meiner Arbeit an der Pflegeschule des EVKB mit den Auszubildenden auf: welche Werte unser Handeln beeinflussen und wie wir etwas bewegen können, wie beispielsweise mit der Vesperkirche. Dies führt nicht nur zu spannenden Diskussionen, sondern regt auch zum Engagieren an.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich mich wieder für eine Gemeinde einsetzen dürfte, in der der christliche Glaube aktiv gelebt wird und in der Familien und junge Menschen willkommen sind.

Jan Hendrik Unger, 39 Jahre, Jurist und Betriebwirt

Ich wohne mit meiner Frau Barbara seit 2011 in Bielefeld. Unsere drei Kinder Clemens (4 Jahre alt), Hannah (6) und Lucius (8) wurden in der Neustädter Marienkirche getauft. Wir durften seitdem am Gemeindeleben, vor allem an den Mini-Maxi-Gottesdiensten, teilnehmen und Hannah ist engagiertes Mitglied der Kinderkantorei. Vor einem Jahr wurde ich als Nachrücker ins Presbyterium berufen.

Ich bin gerne bereit, auch weiterhin Verantwortung für unsere Gemeinde zu übernehmen. Hierbei kann ich einerseits meine Qualifikationen als Jurist und Betriebswirt und meine beruflichen Erfahrungen als kaufmännische Direktor mehrerer Einrichtungen der Psychiatrie und Wiedereingliederungshilfe, andererseits meine Perspektive als „jüngerer“ Familienvater mit einbringen.

Als Innenstadtgemeinde mit einem einzigartigen Kirchengebäude, das Ort von lebendiger Kirchenmusik und lutherischen Gottesdiensten ist, trifft die Neustädter Gemeinde die Herausforderung, ihre Stärken zu bewahren und die Chancen der Zukunft zu gestalten.

 

Hans-Joachim Weithöner, 64 Jahre, verheiratet, Ruheständler, in der Gemeinde von klein auf verwurzelt

Seit 2004 mit einer Unterbrechung Mitglied im Presbyterium. Meine Aufgabengebiete sind neben den Presbyteriums-sitzungen z.Zt.:
Synodaler bei den jährlichen Kreissynoden, Mitwirkung im Kuratorium des Stadtkantorates (Kirchenmusik) sowie Diakoniepresbyter.

Eine Herausforderung für die kommenden vier Jahre wird es sein, Veränderungen der Gemeindeglieder bzw. Kirchenaustritte entgegen zu wirken, d.h. die Mitgliederbindung auf der Tagesordnung zu haben.