Theologie für alle!

Bitte beachten Sie die Terminänderung!

Der Bibelkreis, der zuletzt unter der Leitung von Pfarrer Dirks i. R. stand, hat sich in der bisherigen Form aufgelöst. Wir danken ihm von Herzen für sein Engagement, seine fundierte Vorbereitung und seine Kreativität!

Das Interesse an Bibel und theologischen Fragen bleibt bestehen. Deswegen haben wir gemeinsam über eine neue Form nachgedacht, die offen ist für alle, d.h. keine Vorkenntnisse voraussetzt und auch die Möglichkeit eröffnet, nur hin und wieder teilzunehmen. Herausgekommen ist eine Liste von Themenabenden, die in regelmäßigen Abständen stattfinden sollen. 

Die „Top Seven“ auf der gemeinsamen Liste sind: 

  • Ist Gott allmächtig oder ohnmächtig?
  • Hat das Christentum einen Absolutheitsanspruch – oder wie halten wir es mit anderen Religionen?
  • Ist Gott (auch mal) zornig oder nur barmherzig?
  • Wer wird „gerettet“? Alle oder nur die, die glauben?
  • Hat Gott für die Welt einen Plan?
  • Opfert Gott seinen Sohn? (Braucht er das?)
  • Was ist Kirche eigentlich? 

Wir laden hiermit zu den ersten Themenabenden ein. Sie finden jeweils montags im Gemeinderaum der Mariengemeinde, Papenmarkt 10a, statt:

1. Oktober 2018 (neuer Termin!), 19.30 Uhr

  • Ist Gott allmächtig oder ohnmächtig? 

5. November 2018, 19.30 Uhr 

  • Was hat Gottes Nase mit Gottes Zorn zu tun?

Ein Kurzvortrag eröffnet den Abend, dann ist Zeit, um der Sache in Bibel und Diskussion auf den Grund zu gehen. Ab und an laden wir eine/n Gastvortragende/n ein. Das geben wir entsprechend bekannt.

Wir freuen uns über lebhaftes Interesse von Jung und Alt!

Pfarrerin Christel Weber, Pfarrerin Nora Göbel und Vikarin Heike Stöcklein

Sonntag, 7. Oktober 10.00 Uhr

Gottesdienst am 19. Sonntag nach Trinitatis

mit Ordination von Pfarrerin Nora Göbel

Superintendentin Regine Burg, Pfarrerin Christel Weber und Pfarrerin Nora Göbel

Kirchenmusik: Bläserkreis der Marienkirche, anschließend Empfang im Gemeindehaus 

 

 

Geleitwort

Bei einem Gang durch Hallen altehrwürdiger Kunstmuseen ziehen mich großformatige Landschaftsgemälde besonders stark an. Ich stelle mir vor, wie es wohl dem Künstler ging, als er Farben und Formen auf der Leinwand festgehalten hat: Als er mit feinem Strich Stein und Baum festhält, kitzelt ihn die Sonne auf der Nasenspitze. Der Wind zerzaust sein Haar mit einer verspielten Böe. Aus den Baumkronen der Umgebung erschallt der vielstimmige Gesang der Vögel. Da hält der Künstler kurz inne, der Pinsel verharrt dicht vor der Leinwand, berührt sie aber nicht. Tief atmet er ein und genießt den Duft des blühenden Flieders. 

All das kann ich nur erahnen, wenn ich vor dem Gemälde stehe, das eine Szene zeigt, die aus der Vergangenheit stammt, aber bis in die Gegenwart anrühren und bewegen kann. 

Ein ähnliches Erleben überkommt mich auch in unserer Marienkirche. Dort ist der Grund aber nicht ein Ölschinken auf einer Leinwand, angebracht an der Wand; es sind die Kirchenfenster. Staunend erblicke ich ein Kunstwerk der ganz besonderen Art. Die eigentlich milchig-weißen Fenster erstrahlen in kräftigen Farben, da ist sattes Grün und verlockendes Blau durchsetzt mit gelb-goldenen Farbtupfern. Jedes Fenster zeigt ein anderes Bild und keins bleibt lange gleich. Während ich langsam durch das Hauptschiff gehe und die Augen nach oben richte, erscheint je um je eine neue Szenerie. Denn sanft wabert das Grün. Das Blau wird hier und da von hellen Bereichen unterbrochen, die Tiefen und Lichter changieren unablässig. 

Gemalt mit Licht sind die Fenster unserer Marienkirche. Anders als ein Gemälde in Öl ist ihr Bild nie gleich. Es verändert sich jederzeit. Augenblicke nur dauert jede Ansicht, zuvor nie da gewesen und wird stets etwas anders sein. Gemalt mit Sonne und Wolken, mit jedem einzelnen Blatt der Baumkronen. An einem unbeständigen Tag erweitern Regentropfen die Farbpalette um grau-blaue Töne. Der Herbst bringt die satten Rottöne, durchsetzt mit Ocker und Braun. Gemalt mit Licht auch nachts, wenn Mond und Sterne funkeln. Eine leere weiße Leinwand gibt es jedenfalls nicht. Das Staunen über die Schönheit der Schöpfung, ihre üppige Vielfalt und ihren lebensspenden Grund besingt der 104. Psalm: 


Lobe den HERRN, meine Seele!

HERR, mein Gott, du bist sehr herrlich;

du bist schön und prächtig geschmückt.

Licht ist dein Kleid, das du anhast.

Du breitest den Himmel aus wie einen Teppich;

du baust deine Gemächer über den Wassern.

HERR, wie sind deine Werke so groß und viel!

Du hast sie alle weise geordnet, und die Erde ist voll deiner Güter.

Ich will dem HERRN singen mein Leben lang

und meinen Gott loben, solange ich bin.

Mein Reden möge ihm wohlgefallen.

Ich freue mich des HERRN.

Lobe den HERRN, meine Seele! Halleluja!

 

Lobe den HERRN, meine Seele, denn er ist der Künstler, der mit Licht malt und dessen Werke mir überall begegnen. 

 Bleiben Sie behütet!

Ihre Vikarin Heike Stöcklein

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Das aktuelle Foto

Marienkirche im September 2018

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Unter dieser Adresse können Sie das Gemeindebüro erreichen.

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Öffnungszeiten Kirche

Die Marienkirche ist seit Anfang Dezember 2017 in der Regel tagsüber und zu den Gottesdiensten wieder geöffnet.

 

 

 

Nachruf Pastor Alfred Menzel

Hier kommen Sie zum Nachruf auf Pastor Alfred Menzel.

Den Text der Ansprache zum Abschied von Pastor Alfred Menzel (1. Korinther 13, 12) von Superintendentin Regine Burg finden Sie hier: Download.

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