Krippenspiel am Heiligen Abend 2018

Toll, dass Du dabei bist!

Die Nacht, in der die Schafe 
ihre Hirten verloren…

Liebe Kinder und Eltern,
wir freuen uns auf das Krippenspiel am Heiligen Abend. Es heißt in diesem Jahr: „Als die Schafe ihre Hirten verloren…“

Es beginnt am Heiligen Abend um15.45 Uhr in der Neustädter-Marienkirche. Wir treffen uns um 15.15 in der Marienkapelle (links nebendem Nordeingang) zum Umziehen. 

Damit es für uns alle ein schönes Erlebnis wird, bitten wir Euch folgendes zu beachten: 

  • Alle Mitspielenden müssen an allen drei Proben teilnehmen. Für die Sprechrollen gibt es eventuell noch eine vierte Probe (21.12., 10.00 Uhr, s.u.).

Wer krank ist, möge sich bitte bei Christel Weber abmelden: Tel: 0151 - 525 398 26.

  • Die Krippenspiel-Proben finden wie folgt statt:
    • Mittwoch, 19. Dezember, 16.15 Uhr
    • evtl.Freitag, 21. Dezember, 10.00 Uhr (bitte am 19.12. nachfragen, ob die Probe stattfindet)
    • Samstag, 22. Dezember, 16.15 Uhr
    • Sonntag, 23. Dezember, 11.30 Uhr

Bitte seid 10 Minuten vor dem Beginn der Probe da, um Euch in Ruhe umziehen zu können.

  • Liebe Kinder, bitte besprecht mit Euren Eltern, wie Eure Rolle am besten kostümiert ist. Bitte bringt diese Verkleidungselbst mit! Die „Weisen“ sollten möglichst aufeinander abgestimmt gekleidet sein.

  • Ihr Kinder werdet auf einer kleinen Bühne (verlängerter Altarraum) spielen. Diese Bühne ist laut! Darum bitten wir Euch, dicke Socken (Stoppersocken)mitzubringen, in denen Ihr spielen könnt. Die Kirche hat eine Fußbodenheizung (wenn sie auch nicht besonders warm ist…).

  • Während der Proben sorgen wir jeweils für eine Pause und für Getränke und Obstfür Euch Kinder. Wenn Ihr etwas Spezielles braucht, bringt es bitte von Zuhause mit.

  • Wir bitten Sie, liebe Eltern, dafür zu sorgen, dass Ihr Kind in Begleitung einer/eines Erwachsenenkommt, an die/den sich Ihr Kind wenden kann (die/der kann sich hinten in der Kirche oder im Gemeindehaus aufhalten).

  •  Es gibt einige größere Sprechrollen. Bitte lernt Eure Rollen bis zur ersten Probe am Mittwoch, 19. Dezember auswendig. Dafür bekommt Ihr alle das Krippenspiel mit nach Hause.
  • Wer welche Rolle bekommt, entscheidet das Mini-Maxi-Team mit Pfarrerin Christel Weber. Bitte respektiert das! Wir machen uns viel Mühe! 

Wir freuen uns riesig auf Euch! Euch und Euren Familien einen schönen Advent! 

Für das Mini-Maxi-Team

Christel Weber

Wort zum Geleit

Liebe Gemeinde,

jedes Jahr freue ich mich, wenn es soweit ist und die Krippe aufgebaut wird. Und in diesem Jahr ist es besonders spannend, denn jemand Neues ist dazugekommen. Jemand, der damals zur Geburt Christi noch nicht an der Krippe stand, aber inzwischen angekommen ist: Der vierte König.  

Eine Legende erzählt, dass er damals auch den Stern gesehen hat, wie er am Himmel leuchtete, heller und größer als alle Sterne. Auch er hat davon gehört, dass ein neuer König geboren ist. Er nimmt Edelsteine mit, die er dem kleinen König schenken will und macht sich auf den Weg nach Bethlehem. Aber er kommt nicht an, weil er sich auf dem Weg zur Krippe immer wieder ablenken lässt. Er ist ein unverbesserlicher Helfer und sieht überall Hilfsbedürftige: Da sitzt zum Beispiel ein kleines Mädchen am Wegesrand, das bitterlich weint und verletzt ist. Er kümmert sich um das Mädchen und verliert dadurch Zeit. In einem Dorf kommt er an einer Mutter mit Kindern vorbei, die als Sklaven verkauft werden sollen. Der vierte König bekommt Mitleid, als er versteht, was dort geschieht und kauft sie mit einem seiner Edelsteine frei. Den Stern hat er dabei aus den Augen verloren. Er sieht nur, was um ihn herum geschieht und lässt sich davon leiten. 

Dieser vierte König steht seit dem vergangenen Jahr an der Krippe in unserer Marienkirche. Offensichtlich kann man also auch auf einem Umweg an der Krippe ankommen. Man kann sehen, was dort geschehen ist, auch wenn man später kommt. Vermutlich bauen wir darum jedes Jahr diese Stallszene auf und erzählen die Geschichte - weil es die Hoffnung gibt, dass in uns geweckt wird, was in den Hirten und Sterndeutern geweckt wurde und was sie froh gemacht hat.  

Der vierte König jedenfalls kommt irgendwann gewissermaßen an: Viele Jahre sind vergangen, den Stern hat er fast vergessen. Doch manchmal, in der Nacht, träumt er von ihm. In seinen Träumen leuchtet der Stern noch.  

Der vierte König beginnt auf einem Schiff zu arbeiten. Mit diesem Schiff legt er in einem fremden Land an. Er geht von Bord und kommt in eine Stadt, in der große Aufregung herrscht. Menschen laufen an ihm vorbei und rufen aufgeregt. Er lässt sich von ihnen mitreißen. Er läuft mit und kommt an einen Berg, auf dem drei Kreuze stehen. 

Sein Blick fällt sofort auf den Mann an dem Kreuz in der Mitte. Er kann nicht anders, als zu ihm zu rennen. Und als er dort vor ihm steht, fällt es ihm wie Schuppen von den Augen: Das ist er, der König, zu dessen Geburt er damals nicht ankam.  

Es ist ihm, als ob der Stern von damals über dem Kreuz aufleuchtet. An ihm ziehen die Jahre vorüber, die vergangen sind, seitdem er den Stern das erste Mal gesehen hat: Das Mädchen am Straßenrand, die verschuldete Frau mit den Kindern. Und irgendwie ist es, als ob der Stern ihn insgeheim die ganze Zeit geleitet hat. Als ob in dem, was auf seinem Weg geschehen ist, etwas von der Kraft des Königs gewirkt hat, der da jetzt am Kreuz hängt. Er sieht die Krippe in diesem Kreuz. 

Der vierte König findet die Krippe. Und seine Geschichte erinnert daran, dass die Krippe offen ist und bereit dafür, dass andere hinzutreten. Sie zeigt, dass jede Lebensgeschichte die Hoffnung in sich trägt, an der Krippe anzukommen.  

Darum lohnt es sich auch, die Krippe Jahr für Jahr aufzubauen und Weihnachten zu feiern. 

Eine gesegnete Zeit, 

Wir danken der Künstlerin Frau Erika Höpner für die Gestaltung der Krippenfiguren, die auch in diesem Jahr im Hohen Chor der Neustädter Marienkirche stehen werden!

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Die Marienkirche ist seit Anfang Dezember 2017 in der Regel tagsüber und zu den Gottesdiensten wieder geöffnet.

 

 

 

Nachruf Pastor Alfred Menzel

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