Termine 2016

Montag, 26.09.16  19:00 Uhr bis 20:30 Uhr

Die Wahl für den neuen Elternbeirat

 Samstag, 08.10.16

Flohmarkt

Donnerstag, 27.10.16  von 17:00 bis 18:30 Uhr

Abschluss unseres Projektes „es brennt“
Laternenumzug und mehr

Freitag, 25.11.16    Kita geschlossen

Fortbildungstag für Mitarbeiter         

Dienstag,  06.12.16    vormittags   

Kleine Feier zum Nikolaustag mit
den Kindern  

Sonntag, 11.12.16   10:00 Uhr bis 11:00 Uhr     

Adventlicher Gottesdienst im Gemeindehaus neben der Neustädter Kirche

Freitag, 23.12.16   10:00 Uhr                                                                                     

Traditionelles   Weihnachtsfest für die Kinder Kindergarten    

Dienstag, 27.12.16 bis einschließlich Freitag , 30.12.16

Kita-Ferien 

 

Alle Angaben ohne Gewähr! Im Zweifel bitte in der Kita nachfragen!

 

 

Frühlingszeit – Pflanzzeit

Eine schöne und wissenswerte Erfahrung für die Kinder.

Wir starten ein neues Projekt mit den Kindern im Kindergarten.

Von den Kindergartengottesdiensten haben wir die Spendenkollekten  für unseren Garten genutzt und  zwei Hochbeete und Pflanzen gekauft. Sie sind der Anfang für eine Reihe von Pflanzaktionen.

Als erstes  möchten wir  ein Duftgärtchen anlegen. Außerdem gibt es ein Erdbeerbeet und einiges an Gemüse (Kartoffeln, Kohlrabi und anderes). Blumen dürfen auch nicht fehlen.

Natürlich muss auch alles gut gepflegt und gegossen werden, damit der Erfolg nicht ausbleibt.

Hurra, endlich ist unsere Schaukel fertig!

Höher, höher immer höher, welch ein Wohlbehagen im Bauch und im Kopf.

Fotos: Huben Fotografie

Für alle Kinder hat eine lange Zeit des Wartens ein Ende. Jetzt haben wir zwei Schaukeln, die unsere ganz jungen Kinder und auch die älteren Kinder gleich eingeschaukelt  haben.  Dieses wurde viel bejubelt.

Unsere alte Schaukel musste nach vielen Jahren abgebaut werden. Sie war nicht mehr sicher genug.

Im Rahmen des Gesundheitsprojektes, das  die  Stadt Bielefeld 2013 für drei Jahre finanziert hat, haben wir mit dem Thema „ Bewegen ist besser als sitzen“ teilgenommen. Ein Unterthema war unter anderem die wichtige Bewegung im Garten.  

Jeder der schon geschaukelt hat, weiß welch ein schönes Gefühl es ist, hoch in die Lüfte zu schwingen.  Schaukeln setzt Glücksgefühle frei, die Welt drum herum scheint vergessen.

Aber schaukeln muss man lernen. Erst ein leichtes hin und her mit Anschwung und irgendwann wissen die Kinder wie sie selber schwingen können, um zum  Schaukelvergnügen zu kommen.

Ausdauer, Koordination, Gleichgewicht und Kraft in den Beinen sind wichtig für ein Schaukelerlebnis.

In jeder Gruppe ist was los!

Sternenkinder

Regenbogenkinder

Wichtelkinder

Im März haben wir einen Präsentationabend für Eltern geplant.

„Selbstbestimmtes Spiel – Selbstbildungsprozesse“ - Das Thema begleitet uns durch den ganzen Kita-Alltag. Oft wird es von Außenstehenden so interpretiert“ die Kinder spielen ja nur, die lernen dabei nichts“.
Wir möchten Eltern vom Gegenteil überzeugen, dass das Spiel  für die Entwicklung der Kinder von großer Bedeutung ist.
Den Begriff „Freispiel“ (oft mit kritischem Lächeln bedacht), möchten wir ändern in „ E-Zeit“
Einige Begriffe die  für  das selbstbestimmte Spiel in der E-Zeit stehen.

Erfahren, was Gruppe bedeutet, Experimentieren, Erforschen, Enttäuschungen, Erleben mit anderen Kindern, Erfolg, Entstehung, elementare Bildung, Entwicklung, Empathie, …
Eine Fülle von Bildung steckt in der E-Zeit

Die Aufgaben der Erzieher in diesem Spielprozess sind:  Den Kindern Raum,  Zeit und Material (Alltagsmaterialien, Konstruktives-u. Naturmaterialien) zur Verfügung zu stellen. Das Kind zu beobachten und gegebenfalls  an das  selbstbestimmten Spiel  heranzuführen.

Wir wollen den Eltern mit Text, Bild und kleinen Filmsequenzen einen Einblick geben, wie Kinder ihr Spiel selbst gestalten können und auch wollen. Interessant sind auch einfachste Materialien mit denen Kinder Spiel entwickeln, die stellen wir den Eltern zur Verfügung um selbst zu experimentieren.

  • Die Sternchenkinder sind auf Weltreise

Nord und Südamerika haben sie bereist und sind Cowboys und Indianern begegnet.
Fußball und Karneval waren Höhepunkte im Kita-Alltag.
Nicht nur bei uns ist es kalt, es gibt Gegenden, die viel kälter sind, darum war ein Besuch in der Antarktis unbedingt eine Reise wert.
Ein Aha-Moment war, dass sich Pinguin und Eisbär gar nicht kennen, weil der eine am Nordpol und der  andere am Südpol lebt.
Die nächsten Reiseziele sind Afrika, Asien und natürlich Europa.

 

  • Die Regenbogenkinder erleben gerade, dass jeder verschieden ist, aber die Menschen so anzunehmen wie sie sind.

In der  Geschichte von Elmar dem bunten Elefanten, konnten die Kinder viel über das Anderssein erfahren.
In unserer Miniandacht mit Pastor-Wolf- Barnett haben  wir die biblische Geschichte von Zachäus dem Zöllner, gehört. Zachäus war bei den Leuten unbeliebt, weil er Geld unterschlagen hat. Jesus ist trotzdem auf  Zachäus zugegangen und hat ihn angenommen, wie er ist.

 

  • Die Wichtelkinder haben den kurzweiligen Schnee zum Thema gemacht. 

Pinguine und Eisbären wurden gebastelt und besungen. Das Bilderbuch von Lars dem kleinen Eisbären verfolgten die Kleinen mit viel Interesse. Vorlesen lieben die Wichtelkinder besonders.

 

  • Besuch bei  der Polizeipuppenbühne

Unsere Schulkinder waren im Töff Töff Theater. Dort erfuhren sie die Geschichte von den Waschbären, die weggelaufen sind und sich mitten im Verkehr wiederfinden. Ziemlich abenteuerlich.

 

  • Ostern freuen wir uns schon auf den Hasen mit den Ostereiern. Gründonnerstag feiern wir schon Kindergartenostern mit biblischer Geschichte, Osterfrühstück und Eier suchen.

 Zum Sommer hin gibt es wieder viele Aktionen

  • Projekt Sommer
  • Abschlussfest für unsere Schulkinder.
  • Ausflug mit allen Kindern
  • Gottesdienst am 14.Juni um 10.00 Uhr

Der Kindergarten ist in den Sommerferien ab 29.6.2015 für 2 Wochen geschlossen!

 

 

 

Kaiserwein in der „Kleinkinder Bewahr Anstalt“

Alt und neu: An das alte Gebäude von 1878 wurde 2012 ein Neubau angefügt.

Hoch soll sie leben: Geburtstagsfeier anno 1935.

Matrosenanzug und Propeller: Im Jahr 1924 herrschte im Kindergarten noch ein strenges Regiment.

Der älteste Kindergarten Bielefelds in der Neustadt feiert sein 135-jähriges Bestehen mit einem Sommerfest 

Text: Eike J. Horstmann,  Bild: Moritz Götte Fotografie

Mitte. Als die ersten Kinder durch die Tür des Backsteinhauses gingen, war Bismarck Reichskanzler und Thomas Edison entwickelte die Glühbirne. Im Herbst 1878 eröffnete die Neustädter Marien-Kirchengemeinde feierlich die „Kleinkinder Bewahr Anstalt“, wie die Einrichtung in der „Bau-Erlaubniß“ genannt wurde. In den seitdem vergangenen 135 Jahren haben tausende Kinder in dem Haus gespielt und gelacht. Am Samstag feiert Bielefelds ältester Kindergarten sein Jubiläum mit einem Sommerfest.
In der Chronik der Gemeinde ist der Beginn der Einrichtung genau festgehalten. Durch Sammlungen, „freiwillige Liebesgaben“ und „mit Hülfe zweier Verlosungen“ waren 12.000 Reichsmark zusammengekommen, mit denen das Gebäude und ein 1892 hinzugekommener Anbau errichtet wurden.
Die Jahreszahl des Anbaus ist auch heute noch in großen Eisen-Zahlen an dem denkmalgeschützten Haus an der Stichstraße zwischen August-Bebel- und Bielsteinstraße zu sehen.
Im Inneren hat sich seit der Gründung indes einiges getan. Matrosenanzüge und die riesigen, „Propeller“ genannten Haarschleifen der Mädchen sind genauso Geschichte wie das strenge Regiment der damals für die Erziehung zuständigen Diakonissen.
Bei der Feier zum 100-jährigen Bestehen vor 35 Jahren konnte die Kindertagesstätte noch einen „Ehemaligen“ aus der Gründungszeit begrüßen, der von seinen Erlebnissen um das Jahr 1890 berichten konnte. Und schon damals muteten die Erzählungen wie Geschichten aus einer anderen Zeit an.
„Zu Wilhelms Geburtstag bekamen wir Kinder „Kaiserwein“, sagte der damals 90-jährige Karl Stern. „Das war ziemlich dünne Limonade.“ Ansonsten sei die Kindergartenzeit im ausgehenden 19. Jahrhundert trotz der „wie ein Erzengel über uns wachenden Tante Lottchen“ unbeschwert gewesen. Nicht zuletzt auch, weil die Kinder noch ohne Sorgen nach draußen gehen konnten: Autoverkehr oder Straßenbahnen waren noch Zukunftsmusik.
Einzig das Haus war dem Senior ein Dorn im Auge. Innen sei es viel heller und freundlicher geworden. „Von außen ist das Gebäude aber immer noch so hässlich wie damals.“
Hätte Karl Stern auch noch das 135-jährige Bestehen des Kindergartens erlebt, müsste er seine Einschätzung sicherlich revidieren. 2012 wurde die Einrichtung für eine Million Euro umgebaut, damit die Kindertagesstätte modernen Standards entspricht. Zudem wurde ein Anbau für eine neue U-3-Gruppe geschaffen. Für die Bauarbeiten mussten die Kinder und Erzieherinnen in das Gemeindehaus der Neustädter Kirche ausweichen.
Inzwischen ist auf dem Gelände wieder statt des Lärms der Baumaschinen das Lachen der spielenden Kinder zu hören.
Mit der Rückkehr in das angestammte Gebäude und dem am heutigen Samstag um 15.30 Uhr beginnenden Sommer- und Jubiläumsfest endet die Geschichte der Kindertagesstätte allerdings nicht. Ganz im Gegenteil. Besonders für den Garten haben die Erzieherinnen und Eltern noch große Pläne.
„Durch die Bauarbeiten ist unser Außengelände arg in Mitleidenschaft gezogen worden“, sagt die Leiterin der Einrichtung, Birgit Ott. „Es sind fast alle Bäume gefällt worden.“ Der Garten sah zuletzt noch wenig einladend aus, bis die Eltern in Eigenregie zumindest wieder einen großen Sandkasten angelegt hatten.
Für weitere Ausbauten - wie etwa einem Holzturm - werden derzeit Spenden gesammelt. 

Übernahme aus der Neuen Westfälischen Zeitung vom 13.7.2013.

Älteste Bielefelder Kita im neuen Glanz

Einweihung des erweiterten und renovierten Kindergarten Neustadt

Text/Fotos von Astrid Weyermüller

BIELEFELD – 134 Jahre ist sie inzwischen alt, die Evangelische Kindertageseinrichtung Neustadt. Sie versteckt sich mit ihrer denkmalgeschützten roten Backsteinfassade an einer kleinen Stichstraße zwischen der Bielstein- und August-Bebel-Straße. Der beschauliche Rahmen darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass im vergangenen Jahr rund eine Million Euro in diesen Standort investiert wurde, um das alte Gebäude neuen Standards anzupassen und einen Erweiterungsbau anzufügen. Nun ist die Kita zukunftsfähig – für Kinder, Eltern, Träger und Gemeinde ein Grund zum Feiern.

„Seit dem 27. August sind wir wieder hier“, erzählt Kita-Leiterin Birgit Ott. Die Kinder waren während der Bauphase vorübergehend in das Neustädter Gemeindehaus ausgewichen. Momentan gibt es in ihrer neuen Herberge jedoch noch einiges zu tun: die Umzugskisten sind noch nicht komplett ausgepackt, die Handwerker erledigen restliche Arbeiten, der Garten wird Schritt für Schritt umgestaltet. Während die Erwachsenen alle Hände voll zu tun haben, reagieren die Kinder mit Neugierde und Gelassenheit.

Und Kinder gibt es in der „neuen“ Kita Neustadt viele. Insgesamt bietet sie Platz für drei Gruppen mit insgesamt 55 Kindern. Die vormals zehn Plätze mit einer 45-Stunden-Betreuung sind auf 29 gestiegen. Erstmals gibt es eine Betreuung für unter Dreijährige, 16 Plätze an der Zahl. Das erfordert auch mehr Mitarbeitende. Mit 12 Personen ist das Kita-Team doppelt so groß wie vorher.

„Mehr Kinder und den neuen Gruppenstrukturen erfordern auch neue Konzepte“, erklärt Birgit Ott. Trotzdem möchte sie die „Schätze“ der alten beibehalten: gemeinsame Projekte, einen Morgenkreis für alle oder und die so genannten Mini-Andachten. Eine gute Atmosphäre und Vertrauen sei wichtig, weiß sie, genau wie Harmonie und Vertrauen, um eine echte Kita-Gemeinschaft zu sein.

Dazu passt auch der neu angepflanzte Walnussbaum, ein Geschenk der Neustädter Marien-Kirchengemeinde, der beim Einzug in die umgebaute Kita gepflanzt wurde. „Hoffnungsbaum“ nennt ihn Birgit Ott. Seine Wurzeln symbolisieren das christliche Fundament der Kita, der Stamm die Institution und die Eltern, die Äste die Kinder und das pädagogische Tun mit ihnen, die Zweige die Bedürfnisse und das Wissen der Kinder, die in der Kita geachtet werden sollen.

Die Evangelische Kindertageseinrichtung Neustadt, August-Bebel-Straße 217a, wird am Freitag, 19. Oktober, um 15.30 Uhr offiziell eingeweiht und Vertretern der Eltern, der Kommune, der Kirche, Kooperationspartnern wie Schulen, Nachbareinrichtungen und Gästen vorgestellt.

Übernahme aus der UK 42/14.10.2012

 

Sehenswert: Kunstvolle Wandmalereien im Kindergarten

In mehreren Räumen des Kindergartens Neustadt erfreuen liebevoll und gekonnt gemalte Motive aus Kinderbüchern die Kinder, Erzieherinnen und Besucher.

Zwei  Künstlerinnen, Frau Ulrike Graulich und Frau Tanja Deckmann haben wunderschöne  Wandbilder im Treppenhaus, im Spielzimmer und im Schlafraum der Kleinsten geschaffen. Im Schlafraum zieren gleich mehrere Motive die Wände – zu den  wunderbarsten Träumen laden dabei Petterson und Findus ein. 

Das neuste Projekt von Frau Graulich ist die Arche Noah. Das Kunstwerk ist inzwischen soweit gediehen, dass Noah mit Familie und erste Tiere paarweise von Bord gehen. Ein Bild, dass nicht nur Kinder staunen lässt .

Peter Salchow (Text u. Fotos)