„Herr, nun lässt du deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast;
denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen.“

(Lukas 2, 29.30)
 

Die Ev. Luth. Neustädter Marien-Kirchengemeinde Bielefeld
trauert um

Pastor
Alfred Menzel

* 22.03.1951 +09.04.2018

 

Über 32 Jahre und viele Veränderungen in Kirche und Gesellschaft hinweg war er Pfarrer unserer Gemeinde und auch ein geistreicher, engagierter Gesprächspartner für viele Menschen in der Stadt. Sein Herzensanliegen waren die Gottesdienste. Er predigte leidenschaftlich und verstand Wort, Musik und Kunst zu verknüpfen. Für unsere schöne Marienkirche und das Gemeindehaus hat er sich bis zum Ende seines Dienstes mit Liebe und Tatkraft eingesetzt.

Unsere Gemeinde ist ihm von Herzen dankbar für seinen Dienst, vertraut ihn dem lebendigen und barmherzigen Gott an und bittet für seinen Partner und alle, die um ihn trauern, um Trost. 

 

Die Trauerfeier beginnt am 20. April, um 11 Uhr in der Marienkirche. Anschließend erfolgt die Beisetzung auf dem Friedhof in Bethel. Wir kommen danach zum gemeinsamen Kaffeetrinken wieder im Gemeindehaus, Papenmarkt 10a zusammen. 

Für das Presbyterium

Christel E.A.Weber, Pfarrerin und Vorsitzende

 

 

Konfirmation Jubilate 2018

Am Sonntag Jubilate, 22. April 2018, werden in einem festlichen Gottesdienst um 10 Uhr getauft oder konfirmiert:

Mats Bollig, Jonas Jasper Bentlage, Benedikt Brinkmeyer, Julian Ehlerding, Merle Friedering*, Lena Fust, Harriet Grosch*, Julian Grosch, Matilda Groß, Valentin Jaspers, Lida Knieps, Lina Kreyer, Henri Julius Kronsbein*, Lotte Obermann, Jan-Luca Ohters, Johanna Steiger, Joline Robson, Leon-David Schwigon, Lena Tiesmeyer (* nicht auf dem Foto)

In Vorbereitung darauf laden wir am Tag davor, Samstag, 21. April, um 18 Uhr zu einem Abendgottesdienst mit Feier des Abendmahls in die Neustädter Marienkirche ein.

Neuer Konfirmandenkurs 2019-2020: Infoabend

Schon jetzt möchten wir auf den Informationsabend für den Konfirmanden-Kurs 2019- 2020 am Dienstag, 26. Juni 2018, um 18 Uhr im Gemeindehaus, Papenmarkt 10a aufmerksam machen, der auf die Taufe oder Konfirmation voraussichtlich am Sonntag Jubilate, 3. Mai 2020, vorbereitet. Jugendliche, die zum neuen Schuljahr in die siebte Klasse kommen und sich für den Konfikurs interessieren, sind mit ihren Eltern herzlich dazu eingeladen.

Fragen vorab können mit Pfarrerin Göbel, Tel.: 91455901, oder Pfarrerin Christel Weber, Tel.: 67905, angesprochen werden.

Erdbeerkuchenessen mit allen Ehrenamtlichen

Bitte vormerken!

Alle in unserer Gemeinde ehrenamtlich Tätigen sind dazu herzlich eingeladen! 

Termin: 5. Juni 2018 um 15.30 Uhr

im Gemeindehaus, Papenmarkt 10a, 336020 Bielefeld

Kontakt:

  • Christa Gräßlin, Tel.: 142970
  • Renate Restemeier, Tel.: 65547
  • Margrit Stekar, Tel.: 23545 

Wort zum Geleit und zum Abschied

Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.

Hebräer 11, Vers 1

Der biblische Glaube ist alles andere als eine Theorie. Er bleibt eng darauf bezogen, was Menschen konkret damit erleben: ganz aktuell in der Gegenwart – und zugleich nach vorne gerichtet, mit der Aussicht auf das Leben und Glauben, wie es von Gott zugesagt ist und einmal erfüllt sein wird.

Diese Ausrichtung wird für mich besonders in der Übertragung durch Jörg Zink erkennbar:

Glaube besteht darin, dass das gegenwärtige Leben durch die Hoffnung auf Künftiges bestimmt ist, dass es sich dem unsichtbaren Wirken Gottes aussetzt und sich von ihm prägen lässt.

So stark dieser Glaube zum einen von Hoffnung getragen nach vorne sieht, bleibt er zum anderen mit dem verknüpft, was Menschen bereits viel früher mit Gott und seiner Botschaft erlebt haben. Darauf weisen die auf den Monatsspruch folgenden Verse im Hebräerbrief hin. Sie deuten an, was Abraham und Sarah, Abel und Henoch, Isaak und Jakob, Josef und Noah, Mose, Rahab und Propheten mit dem Glauben erfahren haben und was davon über ihre Lebenszeit hinaus Hoffnung bietet. Davon bleibt der Glaube wie von einer Wolke von Zeuginnen und Zeugen umgeben.

Das Anknüpfen an die gelebte Geschichte des Glaubens im Volk Israel und das Zugehen auf die uns zugesagte Aussicht eines Schalom, der bereits in der Gegenwart aufleuchtet, das gehört zu dem kostbaren Schatz, den wir mit dem Glauben erhalten: Richtung weisend und tröstlich, anpackend und zutrauend durch die Hoffnung.

Der Monatsspruch lockt dazu, liebe Gemeinde, eigene Erfahrungen damit zu verknüpfen, ja, sich von diesem zur Hoffnung mitnehmenden Glauben ausrichten zu lassen!

Mit diesem Wort für den Monat Mai, in dem für mich nach fast 38 Jahren im aktiven Pfarrdienst die Verabschiedung in den Ruhestand ansteht, schaue ich persönlich besonders darauf, was ich mit dieser Ausrichtung unseres Glaubens an verschiedenen Stationen erlebt habe:

  • in frühen Begegnungen in der ökumenischen Gemeinschaft von Taizé,
  • in meinem pastoralen Dienst anfangs in Gladbeck-Zweckel im Ruhrgebiet, wo 1980 mein Dienst als „Pastor im Hilfsdienst“ begann;
  • dann ab 1982 als Pfarrer der Markusgemeinde in Bielefeld,
  • von wo aus ich 1992 mit meiner Familie in die Auslandsgemeinde der Evangelischen Kirche in Deutschland in Washington D. C. zog,
  • und nach meiner Rückkehr wiederum nach Bielefeld, wo ich seit 2004 in unterschiedlichen Aufgabenbereichen tätig gewesen bin:
  • zunächst in der Lydia-Gemeinde,
  • seit 2005 in unserer Neustädter MarienKirchengemeinde – nach der gerade erfolgten Vereinigung mit der bis dahin eigenständigen Paul-Gerhardt-Gemeinde,
  • zugleich im Kirchenkreis – insbesondere in der Kircheneintrittsstelle und bei ökumenischen Aspekten
  • und seit 2010 auch im Landeskirchenamt

– involviert in verschiedenen Sonderprojekten, zuletzt insbesondere in Verbindung mit dem Reformationsjubiläum und dem Aufbau des Pastoralen Dienstes im Übergang für Pfarrstellen-Vakanz-Zeiten.

In diese unterschiedlichen Situationen hinein die Botschaft unseres tragenden und nach vorne mitnehmenden Glaubens zu

„verkündigen“, sie für mich und mit anderen zu erkunden und mit dem Auftrag als Gemeinde im Alltag unserer Gesellschaft wie in ganz persönlichen Fragen und Nöten zu verknüpfen und darauf zu trauen, auch auf Durststrecken: das war – und das bleibt – mir ein wesentliches Anliegen.

Herausfordernd war es und hat mir sehr viel Freude gemacht: nicht nur in Gottesdiensten und Amtshandlungen, sondern auch in den Bereichen, in denen ich hier in der Gemeinde besonders mitwirken und gestalten konnte: mit den Kindern und den Teams der Kitas – bis 2015 – und im Gottesdienst mit Minis, Maxis und Erwachsenen.

Ich glaube auch, dass wir mit den Kindern und Jugendlichen und den Brüdern aus Taizé im brasilianischen Alagoinhas durch unsere gemeindliche Unterstützung ein kleines Zeichen von der Hoffnung unseres Glaubens im dortigen mühsamen Kampf gegen Armut und Drogen teilen konnten.

Herausfordernd blieb es, die Konfirmandinnen und Konfirmanden in den Konfikursen mit dem Glauben vertrauter zu machen und bei den Aufgaben mitzuwirken, die im Presbyterium und in anderen Bereichen des Alltags der Gemeinde anzugehen waren.

Mit diesem Monatsspruch wünsche Ihnen, liebe Gemeinde, in den Anliegen und Herausforderungen, die für Sie persönlich und als Gemeinde aktuell anstehen, Vertrauen in die Hoffnung, die uns im Glauben geschenkt wird, und Mut im Anknüpfen an bisher Prägendes wie im Suchen und Gestalten von zukunftsfähigen Formen für Neustadt Marien in der kirchlichen und städtischen Nachbarschaft. Darin möge spürbar werden: Diese Gemeinde hat ihre Türen geöffnet! Und alle, die dabei bereits ehren-, haupt- und nebenamtlich mitwirken wie alle, die sich darauf in Zukunft mit einlassen werden, sind willkommen und mögen sich von der wegweisenden Geschichte und Hoffnung unseres Glaubens erfüllen und stärken lassen.

Ich freue mich, dass die pastorale Arbeit bei Pfarrerin Christel Weber und auch Pfarrerin Nora Göbel „in guten Händen“ liegt.

Danken möchte ich Ihnen, liebe Gemeinde, herzlich für alle Offenheit, Vertrauen und Zusammenarbeit, die ich an vielen Stellen im öffentlichen Gemeindealltag wie im Anteil-nehmen-lassen an sehr persönlichen Situationen erfahren habe.

Ich danke für Ihr weites Herz bei Dingen, die nicht weitergeführt haben, und alles Mitfreuen an dem, was gelungen ist.

Die vielen guten Begegnungen und auch herausfordernden Erfahrungen im Gemeinde-sein hier in Neustadt Marien werden für mich im Gestalten meines neuen Alltags im Ruhestand hier in der vertrauten Stadt weiter lebendig bleiben. Ich bin neugierig und zuversichtlich zugleich, was sich entfalten wird.

Bleiben Sie Gott befohlen!
Herzlich, Ihr Pastor

Das I-Tüpfelchen

Die neue Akustikanlage in der Marienkirche

Finden Sie unsere neu renovierte Neustädter Marienkirche auch so wunderschön? Alles erstrahlt in frischen Farben, die Kanzel steht nun an der richtigen Stelle und die Orgel ist bereits weit über die Grenzen des Kirchenkreises Bielefeld hinaus bekannt. Wir sind dankbar, dass wir das alles mit Hilfe von vielen Spendern, die uns schon über viele Jahre treu sind, schaffen  konnten. Denn  das ist klar: Solch eine Kirche kann eine Gemeinde nicht allein aus den Kirchensteuer-Zuweisungen unterhalten!

„Es ist alles wunderschön, aber…“, haben uns in der Zwischenzeit viele Menschen gesagt. Mit dem „Aber“ weisen sie vor allem auf die veraltete Akustikanlage hin. Kritisch wird auch die Beleuchtung der Kirche gesehen, die vor allem für die Musiker*innen im Bereich der Orgel ungenügend ist. Und auch  bequemere Stühle werden angemahnt.

Nach so einer großen Renovierung ist „Ebbe“ in der Baukasse. Darum müssen wir in Absprache mit dem Kirchenkreis, der uns in Bau- und Finanzfragen berät, zurückhaltend vorgehen. Wir wollen dennoch versuchen, eine neue Akustikanlage zu erwerben: Nach der Musik jetzt das Wort.

Presbyter waren dabei, als eine  namhafte, in Kirchenakustik erfahrene Firma ihre neue Verstärkeranlage, ihre Mikrofone und Lautsprecher und ein Schwerhörigensystem in der Neustädter Marienkirche  vorgestellt  hat.  Das muss beeindruckend gewesen sein; jedenfalls verheißt es eine deutliche Besserung der akustischen Situation.

Besonderen Wert legen wir auf die Schwerhörigentechnik. Da wir keine Induktionsschleifen im Boden verlegen konnten, haben wir uns für ein Funk-Schwerhörigen-System entschieden. Die Induktionsschleife  wird umgehängt und lässt sich leicht handhaben. Zusätzlich gibt es tragbare Köpf-Hörer. Wir wollen erst einmal mit wenigen Exemplaren beginnen und können evtl. noch welche dazukaufen.

Und jetzt wenden wir uns erneut an Sie – mit der freundlichen Bitte, uns in der Anschaffung der Akustikanlage zu helfen. Denn das interne Darlehen, das wir dafür aufnehmen werden, müssen wir zurückzahlen. Wir freuen über alle Unterstützung per Überweisung auf das folgende Konto:

  • Ev. Kirchenkreis Bielefeld, Kto. Nr. IBAN DE98 4805 0161 0000 0003 64.
    Vermerk: Neustadt Marien, Akustikanlage - 

Wir danken schon jetzt von Herzen für jede kleine und größere Spende! 

Im Namen des Presbyteriums Rolf Kriete, Ulrich Grothaus und Christel Weber

Der Bläserkreis der Marienkirche besteht seit 90 Jahren

Der Bläserkreis der Neustädter Marienkirche Bielefeld feiert im Herbst 2017 seinen 90. Geburtstag.

Am 19. Sonntag nach Trinitatis, dem 22.10.2017, musizierte – im Rahmen einer musikalischen Vesper – der Bläserkreis aus diesem Anlass u.a. mit Werken von Purcell, Guilmant, Gunsenheimer und Schaber. 

Im Jahr 1927 beauftragte der Gemeindepfarrer Vonhoff einen ehemaligen Militärmusiker mit dem Aufbau eines Posaunenchores. Der erste öffentliche Auftritt des Ensembles war im folgenden Jahr beim Ausflug des Kindergottesdienstes zur Waterboer. Aber schon im Jahr der Wirtschaftskrise - 1929 -  übernahm der junge Gemeindediakon Otto Eichhoff den Bläserkreis und leitete ihn  - über die Zeiten hinweg -  bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1965.

Sein Nachfolger im Amt war Horst Zimmerling, der für die nächsten 35 Jahre als Chorleiter, Bläserausbilder und Presbyter dem Bläserkreis und der Gemeinde einen unschätzbaren Dienst geleistet hat. In dieser  Zeit erweist sich die Zusammenarbeit mit den Kantoren der Neustädter Marien-Kirchengemeinde als sehr fruchtbar – zunächst bis Ende 1982 mit Martin Bartsch, dann bis 1993 mit Jochen A. Modeß und ab 1. Mai 1995 mit Ruth M.Seiler. Horst Zimmerling  verstarb nach langer Krankheit im Jahr 2010.

In der Folgezeit übernahm KMD Ruth Seiler interimsweise (bis heute) und ehrenamtlich die Leitung des Bläserkreises. Sie ist damit in 90 Jahren die erste Chorleiterin und erst der vierte Chorleiter im Laufe der Zeit. Dank des Stadtkantorates konnte der Bläserkreis in den letzten Jahren auch mit professionellen Gastmusikern Erfahrungen sammeln und musikalisch wachsen.

Gott loben, das ist unser Amt – unter diesem Leitspruch wollen wir auch in Zukunft den Dienst in der Gemeinde und an der Gemeinde mit unseren Instrumenten tun. 

Ulrich Grothaus – Chorobmann -

 

 

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Die Marienkirche ist seit Anfang Dezember 2017 in der Regel tagsüber und zu den Gottesdiensten wieder geöffnet.

 

 

 

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