Einführung Pfarrerin Weber am Sonntag Judika 2017

Sonntag, 2. April in der Neustädter Marienkirche Bielefeld: Predigen ist ihre Leidenschaft.

Das durften die Gottesdienstbesucher am letzten Sonntag in der voll besetzten Marienkirche erleben: Christel Weber predigte über 1. Mose 22, 1-13. Nicht nur lange – „das ist wohl meine längste Predigt“ -   sondern anders, beeindruckend, überzeugend und stark. Eine von vielen Stimmen: „Eine großartige Predigt.  Ich habe nicht bemerkt, wo die Zeit geblieben ist!“

Zuvor hatte Superintendentin Regine Burg Pfarrerin Christel Weber in ihr neues Amt eingeführt. Mit entschlossener, lauter Stimme bekannte sich Christel Weber zu ihrem neuen Amt.  Gebet, Segensworten und Willkommensgruß bendeteten die Einführungszeremonie. Anschließend folgte die Feier des gemeinsamen Abendmahls.

Der Gottesdienst wurde musikalisch begleitet von dem Bläserkreis der Marienkirche, dem Posaunanenchor der Reformierten Gemeinde und vom Jugendvokalensemble VokalTotal des Stadtkantorats. Die musikalische Leitung hatte Ruth Seiler.

Nach dem Dankgebet und Segen wurde die festlich gestimmte Gemeinde in den Saal des Gemeindehauses eingeladen. Dort wechselten sich mehrere Grußworte – auch aus unseren Nachbargemeinden  - mit feierlichen Musikbeiträgen ab.

Abgerundet mit einer leckeren Erbsensuppe und munteren Gesprächen endete der Empfang. Ein Dank an alle, die zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben.    

Pfarrerin Christel Weber ist die erste Frau in der 700-jährigen Geschichte der Neustädter Marien- Kirchengemeinde. Zudem konnte sie am Sonntag ihre Predigt von der an ihren an den ursprünglichen, historischen Ort umgesetzten Kanzel halten.

Peter Salchow

 

 

Christel Weber wird erste Pfarrerin der Neustädter Marien-Kirchgemeinde

Predigen ist ihre Leidenschaft: Christel Weber wird am Sonntag in ihr Amt als Pfarrerin der Neustädter Marien-Kirchengemeinde eingeführt. Sie ist an dieser Stelle die erste Frau

Mitte. Mit Worten etwas bewegen, mit einer Predigt die Gedanken anregen – das will Christel Weber. Die Pfarrerin wird am Sonntag in ihr neues Amt in der Neustädter Marienkirche eingeführt und freut sich darauf, ihre Gemeinde und Bielefeld kennenzulernen. „Ich habe 18 Jahre lang in Borchen bei Paderborn gearbeitet und das hat mir auch gefallen. Nachdem ich aber in Leipzig war, wollte ich die nächste Pfarrstelle in einer Stadt antreten."

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Herzlichen Dank an Neue Westfälische für die Genehmigung. Artikel vom 30.3.2017

 

 

Geleitwort mit Abschiedsgruß

Liebe Gemeinde,

diesen Gemeindebrief erhalten Sie in der Passionszeit. Ein neueres Lied aus unserem Gesangbuch soll Sie in dieser Zeit begleiten: Loben wollen wir und ehren unsern Heiland Jesus Christ, der das Leiden und das Sterben auf sich nahm für unsre Schuld. (EG 555)

Jede Strophe beginnt mit den Worten „Loben wollen wir und ehren unsern Heiland Jesus Christ“. Im jeweils folgenden Versteil folgt die Erläuterung.

Es wird die Passionsgeschichte erzählt, zuerst ganz allgemein: Jesus ist diesen Weg gegangen für die Schuld der Menschen, er ist mit ihnen in aller Schuld solidarisch geworden. Dann im Einzelnen: der Verrat, die Gefangennahme, die Folter, die Kreuzigung. Und schließlich, bevor sich der Blick auf Ostern hin weitet, eine Deutung dieses Geschehens: Jesus ist diesen Weg gegangen, „damit wir ewig leben“ – mit ihm verbunden sind, weil er sich mit uns verbunden hat. Hier könnte sich das Osterlied „Wir wollen alle fröhlich sein“ (EG 100) anschließen!

Wer die Melodie dieses Passionsliedes hört und es selber singt, der merkt sofort, dass es eine beschwingte Melodie ist. Fast hat man den Eindruck, dass man nach dieser Melodie tanzen könnte.

Passt dieses Lied in die Passionszeit? Es ist doch so anders als z.B. O Haupt voll Blut und Wunden (EG 85).

Passt das denn in die Passionszeit – Gott loben und ehren – und dabei auch noch fröhlich singen und musizieren? Ja, das passt genau. Gott loben und ehren heißt dankbar sein, dass er allem Leiden und Sterben dieser Welt nicht ausgewichen ist, dass er diesen Weg für und mit jedem Menschen gegangen ist, dass wir deshalb in allen hellen und dunklen Stunden unseres Lebens von diesem Gott nicht getrennt sind.

Eigentlich ist das ein guter Grund, ein frohes Lied anzustimmen, z.B. in den Gottesdiensten, die wir in diesen Wochen miteinander feiern. Auf diesen gemeinsamen Weg freue ich mich.

Diese Melodie werde ich auch mitnehmen, wenn ich zum 1. April in den Kirchenkreis Gütersloh wechsle und dort in Sennestadt und ggf. an anderen Orten pastoralen Dienst tun werde. Einerseits freue ich mich auf alles Neue – aber ich bin auch traurig darüber, dass die Zeit in der Neustädter Marien-Kirchengemeinde und in der kirchlichen Nachbarschaft in der Bielefelder Innenstadt mit dem Monat März zu Ende geht. Aber das wusste ich ja von Anfang an.

Dankbar bin ich für alle freundliche Aufnahme und für die gemeinsamen Wege, die wir in dieser Zeit gehen konnten – in den Gottesdiensten, den Kindergärten, bei Besuchen, im Presbyterium, in der wöchentlichen Dienstrunde, im Posaunenchor… Ich hatte nie das Gefühl, fremd oder „nur Übergang“ zu sein.

Deshalb freue ich mich auch für Pfarrerin Weber, die zum April ihren Dienst beginnt und wünsche ihr und Ihnen als Gemeinde insgesamt einen gesegneten weiteren Weg. 

Ihr

Eckhard Biermann

 

 

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