Einführung Pfarrerin Weber

Sonntag, 2. April 10.00 Uhr 

Gottesdienst am Sonntag Judika

mit Einführung von Pfarrerin Christel Weber

in die Pfarrstelle unserer Gemeinde

mit Feier des Abendmahls.

- Superintendentin Burg und Pfarrerin Weber -  

Kirchenmusik: VokalTotal , Bläserkreis 

Anschließend für alle Gottesdienstbesucher Empfang im Gemeindehaus.

 

 

Geleitwort mit Abschiedsgruß

Liebe Gemeinde,

diesen Gemeindebrief erhalten Sie in der Passionszeit. Ein neueres Lied aus unserem Gesangbuch soll Sie in dieser Zeit begleiten: Loben wollen wir und ehren unsern Heiland Jesus Christ, der das Leiden und das Sterben auf sich nahm für unsre Schuld. (EG 555)

Jede Strophe beginnt mit den Worten „Loben wollen wir und ehren unsern Heiland Jesus Christ“. Im jeweils folgenden Versteil folgt die Erläuterung.

Es wird die Passionsgeschichte erzählt, zuerst ganz allgemein: Jesus ist diesen Weg gegangen für die Schuld der Menschen, er ist mit ihnen in aller Schuld solidarisch geworden. Dann im Einzelnen: der Verrat, die Gefangennahme, die Folter, die Kreuzigung. Und schließlich, bevor sich der Blick auf Ostern hin weitet, eine Deutung dieses Geschehens: Jesus ist diesen Weg gegangen, „damit wir ewig leben“ – mit ihm verbunden sind, weil er sich mit uns verbunden hat. Hier könnte sich das Osterlied „Wir wollen alle fröhlich sein“ (EG 100) anschließen!

Wer die Melodie dieses Passionsliedes hört und es selber singt, der merkt sofort, dass es eine beschwingte Melodie ist. Fast hat man den Eindruck, dass man nach dieser Melodie tanzen könnte.

Passt dieses Lied in die Passionszeit? Es ist doch so anders als z.B. O Haupt voll Blut und Wunden (EG 85).

Passt das denn in die Passionszeit – Gott loben und ehren – und dabei auch noch fröhlich singen und musizieren? Ja, das passt genau. Gott loben und ehren heißt dankbar sein, dass er allem Leiden und Sterben dieser Welt nicht ausgewichen ist, dass er diesen Weg für und mit jedem Menschen gegangen ist, dass wir deshalb in allen hellen und dunklen Stunden unseres Lebens von diesem Gott nicht getrennt sind.

Eigentlich ist das ein guter Grund, ein frohes Lied anzustimmen, z.B. in den Gottesdiensten, die wir in diesen Wochen miteinander feiern. Auf diesen gemeinsamen Weg freue ich mich.

Diese Melodie werde ich auch mitnehmen, wenn ich zum 1. April in den Kirchenkreis Gütersloh wechsle und dort in Sennestadt und ggf. an anderen Orten pastoralen Dienst tun werde. Einerseits freue ich mich auf alles Neue – aber ich bin auch traurig darüber, dass die Zeit in der Neustädter Marien-Kirchengemeinde und in der kirchlichen Nachbarschaft in der Bielefelder Innenstadt mit dem Monat März zu Ende geht. Aber das wusste ich ja von Anfang an.

Dankbar bin ich für alle freundliche Aufnahme und für die gemeinsamen Wege, die wir in dieser Zeit gehen konnten – in den Gottesdiensten, den Kindergärten, bei Besuchen, im Presbyterium, in der wöchentlichen Dienstrunde, im Posaunenchor… Ich hatte nie das Gefühl, fremd oder „nur Übergang“ zu sein.

Deshalb freue ich mich auch für Pfarrerin Weber, die zum April ihren Dienst beginnt und wünsche ihr und Ihnen als Gemeinde insgesamt einen gesegneten weiteren Weg. 

Ihr

Eckhard Biermann

 

 

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